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FSJ, Frau Holle und das Adventsfenster

Unser gemeinsam gestaltetes Adventsfenster

Frau Holle begeistert Jung und Alt

Alina Freisinger unterstützt und begleitet seit Mitte September im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres die Bewohner im Seniorenwohn- und Pflegeheim Josefinenstift. "Für mich war schon früh klar, dass ich meine berufliche Zukunft im sozialen Bereich finden will", erzählt die FSJlerin. Bereits während eines Schulpraktikums konnte sie erste Erfahrungen in einer Altenpflegeeinrichtung sammeln. Nach einer kurzen Hospitation in der Einrichtung der Vinzenz von Paul gGmbH war klar: "Hier im Josefinenstift will ich länger bleiben", so Freisinger.

Und auch von Seiten des Trägers ist man sich einig: " Alina Freisinger und auch unsere zwei weiteren FSJler sind ein absoluter Gewinn für uns", so Einrichtungsleitung Sonja Kehrle. Es sei schön, wenn junge Menschen sich für die Arbeit im sozialen Bereich der Altenpflege stark machen begrüßt Kehrle. "Sie bringen frischen Wind mit und einen offenen Blick für die Bedürfnisse unserer Bewohner", betont sie. Eine der Aufgaben von Freisinger ist unterstützend bei der Betreuung mitzuwirken. So entstand auch die Idee gemeinsam mit den Bewohnern eines der Fenster für den großen Adventskalender am Rathaus Sigmaringen zu gestalten, die jedes Jahr mit Spannung und leuchtenden Augen der Kinder der Stadt geöffnet werden. Gemeinsam gestalteten die Beteiligten an mehreren Tagen das Märchenbild von Frau Holle. "Es war besonders schön zu erleben, wie die Bewohner sich eingebracht haben", freut sich Heike Dreher, Leitung der Betreuung. Nicht nur das Bild wurde künstlerisch gestaltet, sondern auch in Form eines Quiz das Märchen in Erinnerung gebracht und in der Mobilisierung kräftig Kissen geschüttelt.

Fragt man Freisinger ob sie auch anderen Schulabsolventen ein Freiwillig Soziales Jahr empfehlen würde lautet die Antwort schnell: "Es gibt unzählige gute Gründe für ein FSJ. Persönlich weiterkommen, sich beruflich orientieren, anderen Menschen etwas geben wollen", benennt sie. Besonders schätzt sie den direkten Austausch mit den Menschen und zu spüren, wie diese dankbar, die Ihnen geschenkte Zeit annehmen.

Dass ein FSJ der Einstieg in den eigenen Karriereweg sein kann, weiß Einrichtungsleitung Kehrle aus eigener Erfahrung. Auch Sie startete ihre berufliche Laufbahn mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer Senioreneinrichtung. "Wer sich darauf einlässt, lernt viel über sich selbst. Über seine Fähigkeiten, mit Menschen umzugehen. Wie es ist, in einem Team zu arbeiten, das einen trägt, in dem man zugleich auch gefordert ist. Und man lernt das Gefühl kennen, dass der eigene Einsatz anerkannt und geschätzt wird", so Kehrle. Auch weiterhin freue man sich über Interessierte, die den Weg gemeinsam mit dem Träger gehen wollen. "Natürlich mit gründlicher Einarbeitung und mit sorgsamer Begleitung - das ist hier selbstverständlich", so Kehrle.

Aus der Region Sigmaringen , von  Christella Daiber , 11. Dez. 2020
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