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Gepflegt alt werden mit Blick auf die Kaiserberge

Prominente Gäste, Mitarbeiter*innen und Freunde des Seniorenzentrums schwangen den Spaten beim Startschuss für den Anbau

Spatenstich für die Erweiterung des Seniorenzentrums Riedäcker

In der rekordverdächtigen Zeit von rund vier Monaten soll er fertiggestellt sein, der Erweiterungsbau am Seniorenzentrum Riedäcker in Bettringen. Auf knapp 700m² entstehen 15 moderne Einzelzimmer, Funktionsräume, Dienstzimmer und eine große, offene Wohnküche. Gestern startete das Unterfangen mit dem symbolischen ersten Spatenstich.

Möglich macht die kurze Bauzeit eine spezielle Bauweise: Das Gebäude wird aus 18 vorgefertigten Raummodulen zusammengesetzt. „Doch das ist nicht das Einzige, was an diesem Gebäude neu ist“, betonte Isolde Otto-Langer, Regionalleiterin der Vinzenz von Paul gGmbH, bei ihrer Begrüßung. „Kleinere, überschaubare Wohneinheiten mit familiärer Atmosphäre, in denen z.B. täglich gemeinsam gekocht wird, sind ein entscheidender Schritt in die Zukunft.“

Gmünds Sozialbürgermeister Dr. Joachim Bläse hob in seinem Grußwort hervor, wie wichtig eine starke Gemeinschaft für einen Stadtteil ist. In diesem Zusammenhang verwies er auf den laufenden Prozess der Quartiersentwicklung in Bettringen, den die Stadt gemeinsam mit der Vinzenz von Paul gGmbH angestoßen hat. Stefan Scheffold war gleich in dreifacher Rolle anwesend: Als Landtagsabgeordneter, als Vorsitzender des Gmünder Hospizvereins, der eng mit Vinzenz von Paul zusammenarbeitet, und schließlich als Anwohner. Er freue sich, die jahrelange gute Nachbarschaft weiterhin fortzuführen. Brigitte Weiß schließlich, die Ortsvorsteherin von Bettringen, stellte das kommunale Begegnungszentrum Riedäcker und den dahinterstehenden Förderverein in den Mittelpunkt. Für das außergewöhnlich gute Miteinander könne man der Stadt, Vinzenz von Paul und den vielen Ehrenamtlichen gar nicht genug danken, so Weiß, die jahrelang selbst Vorsitzende des Fördervereins war.

Die Erweiterung ist der erste von zwei Bauabschnitten im Seniorenzentrum Riedäcker. In der zweiten Phase werden die bestehenden Räumlichkeiten umgebaut, um ebenfalls den Anforderungen an das neue Wohnkonzept zu genügen. „Nächstes Jahr im Sommer werden wir ein wunderschönes Haus haben, nicht zuletzt wegen der schönen Lage mit Blick auf die drei Kaiserberge“, freute sich Isolde Otto-Langer

Aus der Region Schwäbisch Gmünd , von  Dennis Wolpert , 04. Mai. 2019
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