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„Manchmal feiern wir…“

St. Anna-Fest unter besonderen Umständen

Corona-bedingte Einschränkungen sorgten am Wochenende auch beim traditionellen Anna-Fest des Freundeskreises Seniorenzentrum St. Anna für einen anderen Rahmen. „Alle Bewohner zu versammeln, ging nicht“, sagte der Vorsitzende, Diakon Herbert Baumgarten, „also haben wir einfach eine Anna-Festwoche daraus gemacht“. Vier Abende lang grillte der Freundeskreis jeweils für einen Wohnbereich, am Sonntag fand dann der feierliche Abschluss statt – mit den Bewohnern des Betreuten Wohnens, aber ohne externe Gäste.
„Manchmal feiern wir…“ war das Eingangslied des Gottesdienstes im Innenhof überschrieben, und fast wollte man ergänzen „… auch während Corona“. Pfarrer Nagel und Sr. Katharina Maria hatten Verstärkung von Angelika Keßler erhalten, im Hauptberuf Leiterin der St. Loreto-Standorte Aalen und Ellwangen. Gemeinsam gingen sie der Frage nach, „wes´ Geistes Kind wir sind?“, gerade auch in diesen Zeiten.
Otto Müller und seine Mitmusiker ließen darüber beim anschließenden Grillfest keinen Zweifel aufkommen. Mit ansteckender Fröhlichkeit brachten sie die in diesem Jahr kleine Gästeschar schnell zum Mitsingen.
Zum Abschluss zeigte der – nach eigenen Worten – in Bettringen gestrandete Zirkus Alaska Ausschnitte aus seinem Programm. Dabei wetteiferten vor allem ein Ziegenbock, ein Pony und das dreijährige Nesthäkchen der Artistentruppe um das Herz der Zuschauer. Auch sie trugen ihren Teil zum Fazit einer Bewohnerin bei: „Gottseidank feiern wir manchmal! Es wurde einfach Zeit.“

Aus der Region Schwäbisch Gmünd , von  Dennis Wolpert , 27. Jul. 2020
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