Zum Hauptinhalt springen

Gut eingelebt im Haus am Anger

| Region Bad Saulgau

Gut eingelebt im Haus am Anger

Am 23. März 2022 sind die Bewohner von der bisherigen Senioreneinrichtung in das neue Seniorenzentrum "Haus am Anger" umgezogen. "So ein Umzug bringt immer viel Neues mit sich. Wir haben uns relativ schnell hier eingelebt", berichtet die kommissarische Einrichtungsleitung. Die Bewohner fühlen sich wohl. Sie genießen im Obergeschoss Angerblick vom Balkon aus den Blick in den Garten.


Auf das erste Kennenlernen der neuen Umgebung und Erkundung des neuen Umfeldes fanden Bewohner schnell zusammen, zum Beispiel zum gemeinsamen Mühlespiel oder Mensch-ärgere-dich nicht- Spiel. Dass sie sich im neuen Haus am Anger wohl fühlen, bestätigen die Bewohner.


Das Erdgeschoss Angergarten bietet direkten Zugang zur Terrasse und dem blühenden Garten mit Pergola und vielen Sitzmöglichkeiten. In den Beeten blühen farbenfrohe Pflanzen. Die Bewohner schauen regelmäßig an den Hasen-und Hühnergehegen der Nachbarn vorbei und beobachten die munteren Tiere mit Freude. Die Bewohner des Angerblicks im Obergeschoss haben ebenfalls jederzeit die Möglichkeit, sich im Garten aufzuhalten.


Nachdem die Corona-Maßnahmen gelockert werden konnten, kommen wieder viele Angehörige um die Bewohner zu besuchen. "Es ist wirklich ein reges Kommen und Gehen", so Christine Germann. Freitags begibt sich die Rollstuhlgruppe mit den Bewohnern in der Gruppe zum gemeinsamen Spaziergang durchs Dorf und schließt den Spaziergang beim Kaffeetrinken im Haus am Anger ab. "Es ist der letzte Wohnort für die Bewohner. Deshalb möchten wir so gut wie möglich dazu beitragen, die Zeit schön zu gestalten und Lebensqualität zu bieten", beschreibt die kommissarische Einrichtungsleitung. Für das geistliche Wohl finden regelmäßig durch die Kirchengemeinden Gottesdienste statt. An Fronleichnam wurde am Haus am Anger ein Blumenteppich gelegt und die Bewohner feierten den Fronleichnamsgottesdienst mit. Verschiedene Betreuungsangebote bereichern den Alltag.


Zur Lebensqualität tragen auf jeden Fall die neuen hellen, hochwertig ausgestatteten Zimmer bei. Sie bieten Rückzugsmöglichkeiten in den eigenen vier Wänden. Ein Ehepaar bewohnt eines der vier sogenannten "Tandem-Zimmer", zwei Zimmer, die durch eine Schiebetüre miteinander verbunden sind. Vorrangig für Patienten der SRH Kliniken GmbH Sigmaringen hält die Einrichtung zwei solitäre Kurzzeitpflegeplätze bereit.
 

Mit dem Umzug in das neue Gebäude wurde die Konzeption des "stationären Wohngemeinschaftsmodell nach dem Hausgemeinschaftsmodell" eingeführt. Wir möchten für die, im Haus am Anger lebenden Menschen einen Lebensraum schaffen, der ein möglichst hohes Maß an Selbstbestimmung und Individualität bietet. Fachliche Unterstützung erhält das Seniorenzentrum Haus am Anger durch die Technikerkrankenkasse. Die TKK fördert ein Projekt zur "Gesundheitsförderung von Mitarbeitern in Veränderungsprozessen" und in Zusammenarbeit mit der "aku – die Unternehmensberatung im Sozialbereich" werden Arbeits-und Organisationsabläufe analysiert. In verschiedenen Workshops und Arbeitsgruppen sowie einer Mitarbeiterbefragung sind die Expertisen unserer Mitarbeiter gefragt. Veränderungsprozesse können nicht ohne das Wissen der Menschen umgesetzt werden, die tagtäglich die verschiedenen Leistungen erbringen. Unsere Ziele sind sowohl die Lebensqualität unserer Bewohner als auch die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter alltagstauglich und bewohnerorientiert zu gestalten. Hierfür setzen wir die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen ein, so die kommissarische Einrichtungsleitung.

 

Bilder: Sandra Häusler