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Raum für familiäres Wohnen geschaffen

| Region Schwäbisch Gmünd

Raum für familiäres Wohnen geschaffen

Der Umbau des Seniorenzentrums Haus Deinbach ist abgeschlossen. Bei einer gemeinsamen Begehung zogen die Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG und die Vinzenz von Paul gGmbH ein positives Fazit.

 

Schwäbisch Gmünd. Geänderte Vorschriften in der Landesheimbauverordnung machten einen Umbau des Seniorenzentrums Haus Deinbach nötig. Die Kreisbau Ostalb eG als Bauträger, Verwalter und Eigentümer und die Vinzenz von Paul gGmbH als Betreiber nahmen das zum Anlass, gemeinsam in eine umfassende Neugestaltung im Innenbereich zu investieren. So wurden nicht nur die Bewohnerzimmer vergrößert und an die Vorgaben angepasst, sondern auch drei Wohnküchen eingebaut und Platz für die neu eingerichtete integrierte Tagespflege geschaffen. Außerdem wurden alle Doppelzimmer in großzügige Einzelzimmer umgebaut. „Wir haben Maßstäbe gesetzt und damit wieder auf lange Zeit ein betriebssicheres Haus“, zeigte sich Georg Ruf, Vorstand der Kreisbaugenossenschaft Ostalb, zufrieden.

 

Baubeginn in 2020
Der Startschuss für die Umbauarbeiten im Haus Deinbach fiel bereits zum Jahresbeginn 2020. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der Umbau allerdings nicht ganz nach dem ursprünglichen Zeitplan realisiert werden. Bei der Umsetzung der Maßnahmen bei laufendem Betrieb mussten auch die Bewohner besonders geschützt werden, so dass beispielsweise provisorische Zugänge für Handwerker geschaffen wurden, um Kontakte mit den Bewohnern zu vermeiden. Trotz all der Herausforderungen konnten die kalkulierten Baukosten eingehalten werden. „Das Haus Deinbach ist eine der Sonderimmobilien unserer Genossenschaft – und bei diesen stehen die Nachhaltigkeit und der soziale Nutzungsaspekt im Vordergrund“, so Georg Ruf.

 

Familiäre Atmosphäre für die Bewohner
Auch Jörg Allgayer, Geschäftsführer der Vinzenz von Paul gGmbH, fand den Umbau „gut erledigt. Bauleiter Norbert Hahn vom Architekturbüro Ripberger hat in enger Abstimmung mit Christina Jakob von der Kreisbau und Christian Merger von der Vinzenz von Paul gGmbH ganze Arbeit geleistet.“ Allgayer betonte, dass der Umbau im Haus Deinbach die Voraussetzungen für einen ganzheitlichen, zukunftsweisenden Ansatz in der Pflege geschaffen habe. „Im Hausgemeinschaftsmodell leben die Bewohner in überschaubaren, familiären Wohngruppen. Das Herzstück bilden die großzügigen offenen Wohnküchen“, erläutert er. „Dort wird täglich mit den Bewohnern frisch gekocht und dort spielt sich der Großteil des Gemeinschaftslebens ab.“ Damit wolle man, so Allgayer, möglichst nahe am gewohnten Alltag der pflegebedürftigen Menschen bleiben.


Die Leiterin der Einrichtung, Sonja Gillich, konnte bereits die ersten beiden Gäste in der Tagespflege begrüßen. „Unser Angebot gilt an sieben Tagen in der Woche zu sehr flexiblen Zeiten. So können wir pflegende Angehörige wirklich entlasten“, freute sie sich über die neuen Möglichkeiten.

 

Langfristige Partnerschaft
Seit der Einweihung im Jahr 2007 bietet das Haus Deinbach Senioren ein Zuhause mit fürsorglicher Betreuung. Anfang 2014 wurde das Seniorenzentrum mit den aktuell 42 Dauer- und drei Tagespflegeplätzen an die Vinzenz von Paul gGmbH als Betreiber übergeben. „Auch nach dem erfolgreichen Umbau des Haus Deinbach setzen die Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG und die Vinzenz von Paul gGmbH weiterhin auf eine nachhaltige Partnerschaft zum Wohle der Bewohner“, betonte Vorstand Georg Ruf und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.

 

Auf dem Bild sind zu sehen (v.l.n.r.):
Sonja Gillich (Einrichtungsleitung Haus Deinbach), Jörg Allgayer (Geschäftsführer Vinzenz von Paul gGmbH),: Christina Jakob (Sachgebietsleiterin Gebäudeunterhaltung Kreisbau Ostalb), Georg Ruf (Vorstand Kreisbau Ostalb), Norbert Hahn (Bauleiter, Architekturbüro Ripberger)