Zum Hauptinhalt springen Skip to page footer

Neuigkeiten

› zurücksetzen

| Region Sigmaringen

Azubi-Auszeit in historischer Teestube

Die Ausbildung in der Pflege ist anspruchsvoll – sowohl körperlich als auch mental. Um den Auszubildenden der Region Sigmaringen Raum zum Durchatmen, Austauschen und Auftanken zu geben, luden Praxismentorin Jenny Michailidis und Seelsorgebeauftragte Heike Dreher zu einer besonderen Azubi-Auszeit ein. Im historischen Teehaus in Inzigkofen konnten die Nachwuchskräfte innehalten, reflektieren und als Gruppe weiter zusammenwachsen.

Schon der Auftakt war etwas Besonderes: Das Buffet, zu dem allen Teilnehmenden ein Gericht aus ihrer Heimat oder ihrer Familie mitbrachten, glich einer kleinen Weltreise: Knusprige Frühlingsrollen, herzhafte osteuropäische und duftende mediterrane Salate, Börek und viele weitere Köstlichkeiten luden zum Probieren ein. „Während des Essens tauschten wir uns über die Bedeutung der verschiedenen Gerichte aus. Dabei wurde deutlich, dass Essen in allen Ländern eine große Rolle spielt. Es wirkt identitätsstiftend und vermag es gleichzeitig doch, Menschen unterschiedlicher Herkunft zu verbinden“, fasst Jenny Michailidis zusammen.

Kraftquellen identifizieren

Anschließend wurde es persönlicher: In einer gemeinsamen Reflexionsrunde setzten sich die Auszubildenden mit der Frage auseinander, was ihnen in ihrer Ausbildung Kraft und Halt gibt. Der offene Austausch schuf Verständnis füreinander und zeigte auf, dass niemand mit den Herausforderungen des Pflegealltags allein ist.

Danach ging es hinaus in die Natur. Bei strahlendem Sonnenschein machte sich die Gruppe auf den Weg zur Hängebrücke im Inzigkofer Park. Die filigrane, über die Donau gespannte Konstruktion verlangte einigen durchaus Überwindung ab. Doch am Ende bewiesen alle Mut und meisterten die Überquerung gemeinsam.

Nur gemeinsam stark

Zurück am Teehaus war Teamgeist gefragt: Beim Bau eines sogenannten Fröbelturms mussten die Teilnehmenden mithilfe von Schnüren gemeinsam einen Greifer steuern, um Holzklötze aufeinanderzustapeln. Nur mit guter Abstimmung, klarer Kommunikation und ruhigen Bewegungen konnte der Turm gelingen. „Nach einem kurzen Probelauf erreichte die Gruppe dieses Ziel in Rekordzeit“, berichtet Jenny Michailidis stolz.

Zum Abschluss stand noch einmal die Wertschätzung füreinander im Mittelpunkt. Jede und jeder zog den Namen einer anderen Person aus einem Topf und schrieb dieser eine Postkarte – mit guten Wünschen, hilfreichen Tipps für den weiteren Ausbildungsweg oder einem inspirierenden Spruch.

Nach einem ereignisreichen Tag traten die Auszubildenden schließlich mit gestärktem Wir-Gefühl und einer Postkarte voller Wertschätzung im Gepäck den Heimweg an.