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Impulsnachmittag mit dem ambulanten Dienst
Was bedeutet Seelsorge für mich im ambulanten Dienst? Wie kann meine Arbeit gut gelingen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich unsere Seelsorgebeauftragte Heike Dreher aus der Region Sigmaringen und Mitarbeitende unserer ambulanten Dienste bei einem besonderen Impulsnachmittag.
Der Tag fand an einem außergewöhnlichen Ort statt: In einem Berghotel mit Blick auf den Bodensee entstand Raum für Austausch, Reflexion und neue Impulse. Gemeinsam wurde das ambulante Seelsorgekonzept weiterentwickelt – mit dem Blick auf die Menschen, die wir begleiten, aber auch auf die eigene Person. Denn ein zentraler Gedanke begleitete den Tag: „Man kann nur Gutes tun, wenn es einem selbst gut geht.“
Im Mittelpunkt standen Fragen rund um den Arbeitsalltag und die Bedeutung von Seelsorge. Die Teilnehmenden tauschten sich darüber aus, was gute Arbeit ermöglicht und welche Rahmenbedingungen dafür wichtig sind: Zeit für Pausen und Ausgleich, wertschätzende Kommunikation, ein gutes Miteinander und gegenseitige Unterstützung.
Dabei wurde deutlich: Seelsorge im ambulanten Dienst bedeutet weit mehr als Begleitung in schwierigen Situationen. Sie zeigt sich im Zuhören, im Dasein, im Trösten und darin, Menschen wahrzunehmen – sowohl unsere Kundinnen und Kunden als auch unsere Mitarbeitenden.
Auch die kleinen Momente haben dabei eine große Bedeutung: ein Gespräch zwischen Tür und Angel, ein offenes Ohr im Alltag oder die Unterstützung durch Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzte. Gleichzeitig spielen persönliche Kraftquellen eine wichtige Rolle – sei es durch Familie, Freunde oder bewusst geschaffene Auszeiten.
Der Impulsnachmittag bot wertvolle Gelegenheit, innezuhalten, Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven für die tägliche Arbeit mitzunehmen. Ein Tag voller Begegnungen, Austausch und gemeinsamer Stärkung.