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Mit großer Motivation in die Ausbildung
Die neuen Pflege-Azubis bei Vinzenz von Paul haben begonnen. Viele kommen aus dem Ausland.
Sie haben eine abwechslungsreiche, intensive und sicherlich auch anstrengende Zeit vor sich: Zu Beginn des Ausbildungsjahres haben zwölf Azubis aus verschiedenen Herkunftsländern bei der Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Dienste und Einrichtungen, Region Schwäbisch Gmünd, begonnen. Sie wurden jetzt im Festsaal des Seniorenzentrums St. Anna willkommen geheißen. „Ich freue mich, dass Sie alle da sind und dass Sie Ihre Ausbildung bei uns machen“, begrüßte Regionalleiterin Isolde Otto-Langer die neuen Mitarbeitenden.
Alle Azubis werden im Pflegebereich arbeiten: Sie machen die generalistische Pflegeausbildung, die zum Pflegehelfer/zur Pflegehelferin oder ein Freiwilliges Soziales Jahr. Zwei der zwölf sind in Deutschland geboren und aufgewachsen, die anderen kommen aus Vietnam, der Ukraine, Kamerun, Marokko und Ruanda.
„Wir tun alles, damit ihr die Ausbildung gut schafft“, versprach denn auch Monika Kaufmann den Azubis. Zur Unterstützung gehört zum Beispiel ein Deutschkurs, der einmal die Woche stattfindet oder besondere Lern- und Übungsangebote vor schriftlichen und praktischen Prüfungen. Alle Azubis werden von einer Person – dem/der persönlichen Praxisanleiter/in – eng begleitet. Auch der Kontakt zu den Berufsschulen ist wichtig, denn der Stoff ist umfangreich und nicht einfach. Aber wenn die Ausbildung erfolgreich absolviert ist – und nur dann - haben die jungen Leute die Möglichkeit, in Deutschland zu bleiben und zu arbeiten.
Zum Einstieg greift Vinzenz von Paul den neuen Mitarbeitenden auch bei den Formalitäten unter die Arme. Einen Aufenthaltstitel oder eine Steuernummer beantragen, ein Konto einrichten, einen Hausarzt finden – das und mehr geht mit Unterstützung besser. Es gehe auch darum, dass die Azubis generell Anschluss in Deutschland finden, sagt Lukas Dietrich, der seit kurzem Integrationsmanager bei Vinzenz von Paul für den Bereich Nordwürttemberg ist. Deshalb schaue man auch, dass die jungen Leute „vielleicht in einen Sportverein gehen oder in einen Musikverein gehen.“ Schließlich sehe man sie nicht nur als Arbeitskräfte, sondern als Menschen.