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Mitarbeiterinnen werden Kommunionshelferinnen
Nicht alle Seniorinnen und Senioren können an Gottesdiensten teilnehmen, zum Beispiel aufgrund von Alter oder Krankheit. Um ihnen dennoch die Möglichkeit zu geben, die heilige Kommunion zu empfangen, gibt es die Krankenkommunion. Sie wird häufig von speziell beauftragten Kommunionhelferinnen und -helfern überbracht. Für diesen liturgischen Dienst ist eine bischöfliche Beauftragung erforderlich, die in der Regel für fünf Jahre gilt und anschließend verlängert werden kann.
Um diesen Dienst auch den Bewohnerinnen und Bewohnern des Josefinenstifts und des St. Michaelstifts in Sigmaringen ermöglichen zu können, haben sich Susanna Wassmer, Luzia Kleiner und Marion Holdenried von der Vinzenz von Paul gGmbH in einem Abendkurs zu Kommunionhelferinnen ausbilden lassen.
In einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst erhielten Susanna Wassmer und Luzia Kleiner zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung nun ihre bischöflichen Urkunden. Überreicht wurden diese von Heike Dreher, Seelsorgebeauftragte der Region Sigmaringen der Vinzenz von Paul gGmbH, sowie von Ulrike Sill, Pfarrerin der evangelischen Gemeinde. Marion Holdenried, die am Tag der Übergabe verhindert war, erhält diese Ehrung nachträglich in einer Zeremonie.
„Die Urkunde zeigt, dass der Bischof einer Person diesen wichtigen Dienst zutraut“, erklärte Heike Dreher. Und weiter: „Wir sind ihnen sehr dankbar für die Bereitschaft, diesen wertvollen Dienst mit Herz und Hingabe zu übernehmen. Für die Menschen in unseren Häusern bedeutet es viel, die Kommunion auch in vertrauter Umgebung empfangen zu können.“
Mit der Beauftragung leisten die neuen Kommunionhelferinnen einen wichtigen Beitrag, damit Glauben und Gemeinschaft auch für hochbetagte und kranke Menschen lebendig bleiben.
Bild: Von links: Susanna Wassmer, Dr. Ulrike Sill, Heike Dreher, Luzia Kleiner